WiLas ist ein Projekt des ADFC Stadt Hannover und wurde bis 2023 durch die Landeshauptstadt Hannover gefördert. Mit WiLas wollen wir mit guter Beratung, Aufklärung und Angeboten von Testfahrten und Probenutzungen Menschen das Lastenrad näher bringen. Mobilitätswende ist unser Stichwort! Emissionsfrei, leise, vielseitig, günstiger, kein Staustress, kein Gestank... Und dabei ist man auch noch an der frischen Luft.
Mit dem Lastenrad auf Urlaubstour? Na klar, mit den Rädern der ADFC-Testflotte geht das. Genauso viel Spaß macht es, mit den Rädern die Kinder zum Baden zu fahren oder die Einkäufe, die Gartensachen usw. zu transportieren. Unsere Geschäftsstelle ist zwar nicht besetzt und wir können die Räder nicht wöchentlich neu verleihen. Doch wir haben uns ein passendes Angebot überlegt: Wir teilen den Sommer in zwei Hälften -Juni+Juli und August+September und für jeweils einen Doppelmonat könnt ihr eines der verfügbaren Lastenräder kostenlos ausleihen. Verfügbar sind: E-Bakfiets, E-Babboe, E-Urban-Arrow, Muli. Auf unserer Homepage könnt ihr euch die Räder anschauen.
Das Angebot richten wir bevorzugt an Familien mit Kindern, die das Leben mit einem Lastenrad gerne einmal ausprobieren wollen. Schreibt uns bitte eine e-Mail und lasst uns wissen, welches Rad ihr bevorzugt leihen möchtet, möglichst ein Alternativmodell, wofür ihr das Rad vor allem nutzen wollt und welchen der beiden Zeiträume ihr bevorzugt. Wir melden uns per eMail bei Euch und vereinbaren einen Übergabetermin Anfang Juni.
Hier stellen wir euch unsere vielfältige Flotte an Lastenrädern vor. Mit Motor, ohne Motor, Zweirad- oder Dreirad: wir haben ein breites Angebot, sodass bestimmt für jede*n was dabei ist.
Unsere Lastenräder könnt ihr euch für eine einwöchige Probenutzung ausleihen- unsere Spendendose freut sich über eine Spende. Probiert so aus, ob und wie sich ein Lastenrad in den eigenen Alltag integrieren lässt und welches Modell euch am besten gefällt!
Bei Interesse an einer Probenutzung schreibt uns gerne eine Mail an lastenrad [at] adfc-hannover.de
Kontakt für die Ausleihe:
Kontakt für die Ausleihe:
Kontakt für die Ausleihe:
Kontakt für die Ausleihe:
Am 15.01.2024 kamen wir ein zweites Mal für einen Lastenradgipfel im neuen Rathaus im Mosaiksaal zusammen. Der Fokus sollte bei diesem Gipfel auf gewerblich genutzte Lastenräder liegen. Vertreter*innen aus Politik, Mitarbeiter*innen aus der Stadtverwaltung, einem Vertreter der Handwerkskammer und natürlich Akteure aus dem gewerblichen / betrieblichen Bereich waren beim Gipfel anwesend und präsentierten ihre Arbeit. Der Gipfel machte deutlich, welche Stärken und Vorteile die gewerbliche Nutzung von Lastenrädern mit sich bringt- es ist nicht nur klimafreundliche Mobilität, man kommt auch schneller in der Stadt von A nach B, hat kein Parkplatzgesuche, die Mitarbeiter*innen sind nicht auf einen Führerschein angewiesen, die Attraktivität des Betriebs steigt besonders bei jungen Nachwuchs-Fachkräften...
Doch auch die Hürden wurden benannt und sind uns schon aus dem normalen Alltag als Radfahrende bekannt: Schmale Radwege mit schlechten Oberflächen, schmale Querungsinseln, ungünstige Ampelschaltungen... Von den Betrieben wünscht man sich bessere Infrastruktur und auch sowas wie eine Image-und Aufklärungs-Kampagne für die gewerbliche Nutzung von Lastenrädern, damit man mehr Betriebe mit ins Boot holt. Denn klar ist: Die gewerbliche Nutzung von Lastenrädern ist nicht nur nachhaltiger und klimafreundlicher, sie ist im urbanen Gebiet auch auf betrieblicher Ebene einfach sinnvoll.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die Teilnahme und den Austausch, ein besonderer Dank geht an die Vertreter*innen aus den gewerblichen/ betrieblichen Segment von Tretwerk Messanger, Gemüsekiste, Tischlerei Heidrich, Bio- Handwerksbäckerei Backwerk und Dachdeckerei Ewald, sowie an Velogold, die eine umfangreiche Lastenradflotte organisiert und vorm Rathaus präsentiert haben!
Maaret Westphely, stadtmobil / stadtradLa: pdf hier runterladen
Lars Wichmann, Velogold und Hannah Lastenrad-Sharing:pdf hier runterladen
Benjamin Kitte, Hanova - Mini Hub: pdf hier runterladen
René Genz, Tretwerk Messanger / Lucas Schild, Gemüsekiste - Nutzung Mini Hub: pdf hier runterladen
Cornelius Wienberg, Velogold- gewerblich genutzte Lastenräder: pdf hier runterladen
Sina Wenning, Region Hannover- Einsatzbereiche und Erfahrungsberichte: pdf hier runterladen
Tobias Heidrich, Paul Heß, Tischlerei Heidrich- Praxisbeispiel: pdf hier runterladen
Ruth Scharwies, Christian Lech, Bio-Handwerksbäckerei Backwerk- Praxisbeispiel: pdf hier runterladen
Am Montag, den 30.01.23 hat der ADFC Stadt Hannover den ersten regionalen Lastenradgipfel im Neuen Rathaus veranstaltet. Um die aktuelle Lage umfangreich zu überblicken, aber auch Prognosen und Aufgaben für die Zukunft zu formulieren, waren knapp dreißig Lastenrad-Expert*innen beim Gipfel anwesend. Lastenrad-Händler*innen aus Hannover, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung und Sharing-Anbieter*innen waren vor Ort.
Als besonderer Gast war Frau Dr. Claudia Hille eingeladen, die mit ihrem Projekt „ALADIN- Abstellanlagen für Lastenräder“ detaillierten und aufschlussreichen Input zur Perspektive der Lastenradnutzung und dem Abstellen von Lastenrädern geben konnte.
Claudia Hille, FH Erfurt, ALADIN Projekt: hier PDF runterladen
Dirk Hillbrecht, Cantamen, Bike and Ride: hier PDF runterladen
Lars Wichmann, Velogold und Hannah: hier PDF runterladen
Dr. Thomas Köhler, Transition Town/ Limmer Nachbarschaft: hier PDF runterladen
Maaret Westphely, stadtmobil/stadtradLa: hier PDF runterladen
Henning Rüder, Sigo Lastenrad-Sharing: hier PDF runterladen
Bilder und Eindrücke von unseren Lastenrad-Veranstaltungen. Wir sind viel unterwegs, doch überzeugt euch selbst!
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.
weiterlesenRadfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?
weiterlesenWie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.
weiterlesenMenschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.
weiterlesenDas Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.
weiterlesenWir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.
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