ADFC begrüßt neue Planung für den Neubau der Dornröschenbrücke

 

Dirk Hillbrecht vom ADFC Stadt Hannover sagt: „Wir begrüßen es, dass die Stadtverwaltung die Bedenken ernst genommen hat, die von uns und vielen anderen geäußert wurden."

 

"Mit diesem Vorschlag hat sie eine Lösung gefunden, die die Einschränkungen für den Fuß- und Radverkehr deutlich geringer hält als es anfänglich geplant war. Auch 4 Wochen Sperrung sind hart, aber für ein großes Neubauprojekt aus unserer Sicht vertretbar.“

Kritisch sieht Hillbrecht die bisher bekannte Planung zur provisorischen Zuwegung zur neuen Brücke am Behelfsplatz: „Während der Bauzeit muss der Radverkehr über eine provisorische Zuwegung über die neue Brücke am Behelfsplatz fließen. In den bislang bekannten Planunterlagen ist diese Zuwegung aus unserer Sicht zu schmal und damit ein Nadelöhr – hier sollte noch nachgebessert und die maximal mögliche Breite ausgeschöpft werden!“ 

Hillbrecht fordert, die verschiedenen Nutzungsansprüche der Brücke noch besser in Einklang zu bringen: „“Wir finden es gut, dass hier der Tatsache Rechnung getragen wird, dass viele Menschen die Brücke auch gern als Aufenthaltsort nutzen. Allerdings sollten die Aufenthaltsbereiche so gestaltet werden, dass Rad und Fußverkehr trotzdem sehr gut durchfließen können.“ 

Abseits der Brücke verweist Hillbrecht auf weitere Wegebeziehungen in Linden: „Die Radverkehrsverbindungen auf den Wegen entlang der Leine müssen während der gesamten Bauzeit erhalten bleiben. Hierzu finden wir in den bisherigen Planungen noch gar nichts.“

Mit Blick auf die Ziele der Stadt, den Radverkehrsanteil zu steigern und bis 2035 klimaneutral zu werden, sagt Hillbrecht: „Die Erweiterung der Justus-Garten-Brücke sollte jetzt gleich auf der Agenda bleiben. Die Politik kann gute Akzente setzen, wenn sie hier Planungen frühzeitig aufnehmen lässt und entsprechende Gelder bereitstellt. Wenn zunehmend mehr Menschen aufs Rad umsteigen, werden wir noch viel mehr Platz für den Radverkehr brauchen.“

Für Rückfragen:
Dirk Hillbrecht
ADFC Stadt Hannover
0177 42 35 913

Swantje Michaelsen 
ADFC Stadt Hannover
Geschäftsstelle
01577 44 61 359

 


https://hannover-stadt.adfc.de/pressemitteilung/adfc-begruesst-neue-planung-fuer-den-neubau-der-dornroeschenbruecke

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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